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Erwitte-Bad Westernkotten: Kurpark

Anziehend wie ein grüner Magnet

Der Kurpark im Sole- und Moorheilbad Bad Westernkotten lockt mit weitläufigen Rasenflächen, üppiger Blumenpracht und heimischen sowie exotischen Bäumen. Herzstück ist das Gradierwerk I, erbaut 1835. Mit seinen rund 120 Metern Länge ist es das längste Kurpark-Gradierwerk in Nordrhein-Westfalen. Darüber hinaus gibt es ein zweites, kleineres Gradierwerk, Baujahr 1932.

Besonderheiten:

  • Zwei Gradierwerke
  • Schausiedehaus am Gradierwerk I
  • Historische Solequelle „Westernkottener Warte“
  • Begehbare Kräuterspirale
  • Barfußpfad
  • Kneipp-Anlage
  • Minigolf-Platz
  • Fitness-Parcours
  • Waldspielplatz
  • Niedrigseilgarten
  • Kurhalle mit Veranstaltungen und Gastronomie-Bereich

Historie

Im Kurpark von Bad Westernkotten wandeln Spazierende auf den Spuren der langen Salzgeschichte des einstigen Sälzerdorfes. Sie geht bis in das Jahr 700 zurück. Endgültig eingestellt wurde die Salzproduktion 1949. Den Grundstein für das Heilbad legte im Jahr 1842 Rentmeister Franz Erdmann, mit drei Wannen für Solebäder in seinem Garten.

Die zwei Gradierwerke sowie die Solequelle sind Zeitzeugen der spannenden Salzhistorie von Bad Westernkotten. Den Titel „Bad“ erhielt der Kurort 1958. Die staatliche Anerkennung als Heilbad folgte 1975.

Der Kurpark entstand in den 1950er-Jahren. Im Laufe der Zeit sind immer wieder neue attraktive Gestaltungselemente hinzugekommen.

Kurpark-Spaziergang

Ein guter Startpunkt ist die Kurhalle im Kurpark. Von dort aus empfiehlt es sich, zuerst das historische Gradierwerk zu besichtigen und die salzhaltige Luft zu atmen. Gemütliche Sitzbänke rundherum laden zum Platznehmen und Entspannen ein.

Auf der Wiese vor dem Gradierwerk steht das Sole-Schöpfrad-Kunstwerk, das an vergangene Zeiten erinnert. Weiter geht es zur Solequelle Westernkottener Warte. In diesem Bereich befinden sich außerdem der Barfußpfad und die Kneipp-Anlage.

Zur Linken lädt die große begehbare Kräuterspirale zu einem Rundgang ein. Sie duftet nach heimischen und mediterranen Kräutern, wenn sie in voller Pracht steht. In direkter Nachbarschaft steht das Gradierwerk II.

Wer den Kurpark-Rundweg weiter folgt, tritt in seinen Aktiv-Bereich ein. Hier locken der Fitness-Parcours, der Waldspielplatz, der Niedrigseilgarten und der Minigolf-Platz. Im Anschluss führt die Wegführung an der großen Wiese entlang, mit Aussicht auf ehrwürdige Bäume. Am Ende des Rundwegs treffen die Spazierenden wieder an der Kurhalle ein.

Es besteht die Möglichkeit, den Rundgang abzukürzen, in dem ein querverlaufender Weg genutzt wird. Außerdem ist es möglich, eine größere Runde zu laufen, am Mühlenbach entlang.

Im Kurpark von Bad Westernkotten gibt es viel zu entdecken. Dazu zählen nicht zuletzt: Bäume, Blumen, Pflanzen, darunter welche, die sonst nur am Meer wachsen, Kunstobjekte und Springbrunnen.

Ausflug zum Niedermoorgebiet Muckenbruch

Das Niedermoorgebiet Muckenbruch liegt etwa einen Kilometer östlich des Ortskerns von Bad Westernkotten. Es bietet schöne Spazierwege, auf denen man die faszinierende Natur genießen kann. Das Naturschutzgebiet ist Lebensraum seltener Tiere und Pflanzen. Man kann es vom Kurpark aus über den Forellenweg erreichen.

 

Anfahrt

Kurpark Bad Westernkotten
Weringhauser Straße
59597 Bad Westernkotten

Besucherinformationen:
Tourist-Information Bad Westernkotten
Nordstraße 2b
59597 Bad Westernkotten

Tel.: 02943 9765810
info@badwesternkotten.de
www.badwesternkotten.de

 

Öffnungszeiten

ganzjährig zugänglich

Eintritt

Park: Eintritt frei

Fachinformationen

Weitere Informationen zur Anlage erhalten Sie im Kulturlandschafts-Informationssystem LWL-GeodatenKultur.

In LWL-GeodatenKultur finden Sie Interessantes und Wissenswertes zum reichen bau- und landschaftskulturellen Erbe von Westfalen-Lippe. Entdecken Sie Spuren und Zeugnisse der Vergangenheit. Diese erzählen von der geschichtlichen Entwicklung unserer vielfältigen Kulturlandschaften. Baudenkmäler, Bodendenkmäler und Gartenanlagen sind wertvoller Teil des kulturellen Erbes. Auch historische Kulturlandschaftselemente wie Hohlwege, Bildstöcke, Alleen und alte Landnutzungsformen wie Niederwälder gehören dazu. In seiner Gesamtheit bestimmt das kulturelle Erbe die charakteristische Eigenart der westfälisch-lippischen Kulturlandschaften.