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Kurpark Bad Sassendorf

Zwischen Sauerland und Münsterland gelegen, lockt der Kurort Bad Sassendorf jährlich tausende Besucher und Patienten zur Erholung und Genesung in gepflegter und ruhiger Atmosphäre. Mittelpunkt des Kuraufenthaltes und immer wieder schönes Ziel für einen Spaziergang und Ausflug ist der rund 30 Hektar große Kurpark im Ortskern.

Im 19. Jahrhundert angelegt, wurde der Park nach und nach rund um das Gradierwerk, das noch heute den Mittelpunkt des Parks darstellt, erweitert. Das weithin sichtbare, zehn Meter hohe und 60 Meter lange Bauwerk ist nicht nur ein Zeichen der Sälzervergangenheit des Kurortes, sondern auch ein Ort der Entspannung in wohltuender Salzluft. Schließt man die Augen und hört dem an Schwarzdornzweigen herabtropfenden Solewasser zu, könnte man das salzige Aroma der Luft fast mit einer frischen Seebrise verwechseln.
Lässt man seinen Blick schweifen, so fallen einem die im Park verteilten Kunstwerke am Wegesrand, auf den Wiesen und am Wasser auf. Sie stellen meist Szenen aus der Geschichte des Orts mit seiner typischen Kurortvergangenheit dar.

Am Eingang zum Kurpark ist man schon dem Brunnen mit dem blauen Pfau begegnet, der anmutig die Besucher begrüßt. Die Skulptur, die sich aus blauen Mosaiken zusammensetzt, hat Wolfgang Kreutter aus Bad Berleburg geschaffen. Eine Broschüre weist dem kunstinteressierten Besucher den Weg von Skulptur zu Skulptur.

Dass der Kurpark mit seinen Themengärten und den über 300 verschiedenen Baum- und Straucharten ein bevölkerungsnaher Ort ist, zeigt sich nicht nur an den zahlreichen Besuchern, die bei jedem Wetter den Charme des Parks zu schätzen wissen. Vielmehr soll die Anlage ein naturnaher Ort zum Anfassen im Wortsinn sein. So wurden strukturarme Rasenflächen mit über 5.000 Farnen in 42 Arten in Farnwälder verwandelt und zahlreiche Obstbäume gepflanzt. Inklusive des Angebotes an die Besucher, sich an den Äpfeln und Birnen zu bedienen. In den naturnahen Bereichen tummeln sich Insekten wie Grashüpfer und Schmetterlinge, die wiederum Nahrung für zahlreiche Singvögel sind.

Auch im Bauerngarten darf Natur gespürt werden – wenn zum Beispiel die Blätter von Kamille und Zitronenmelisse, in einer warmen Hand zerrieben, ihren intensiven Duft verströmen.

Ein weiteres Dufterlebnis, das auch den Augen schmeichelt, ist der Rosengarten. Im leicht ansteigenden, etwa sieben Hektar großen Garten wachsen 140 verschiedene Arten der Königin der Blumen. Von Weiß über zartes Hellrosa und Gelb zu dunklem Rot sind alle Farbschattierungen vertreten.

Nicht minder farb- und sortenreich ist der neun Hektar große Rhododendronpark. Die prächtigen Pflanzen blühen von Ende April bis in den Juni herrlich bunt und ihre Üppigkeit beeindruckt die Parkbesucher seit Ende der 80er-Jahre.

Neben dem Musikpavillon, wo bei guter Witterung Konzerte gegeben werden, dem Klanggarten, den Vogelvolieren mit den bunten Papageien und dem großen Teich mit seiner Pyramide ist der Platz ein beliebter Ort im Park. Besonders an warmen Tagen ist die große Fontäne ein schöner erfrischender Spielplatz für Kinder. Dank eines Windsensors wird die Höhe der Fontäne dem Wetter entsprechend reguliert.

Verlässt man die Wege des Kurparks in Richtung Südwesten, so trifft man auf den nahegelegenen 15 Hektar großen Freiherr-von-Wintzingerode-Park. Das Besondere: Die Tiere dort laufen frei umher und sind daher besonders für Kinder faszinierend anzusehen. Ohne störenden Zaun wirken Pfauen und Damhirsche ganz anders. Schwingt man sich aufs Rad, erreicht man auch das Naturschutz- und Moorabbaugebiet „Woeste“. Auch dort trifft man auf Vierbeiner wie schottische Hochlandrinder und Wasserbüffel.
Das breite und gern genutzte Angebot an ganzheitlichen Aktivitäten wie Meditationen oder Qui Gong sowie Nachtführungen, Konzerte und andere Veranstaltungen machen den Park zum wichtigen und beliebten grünen Herz von Bad Sassendorf.

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