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Parklandschaft Johannisberg in Bielefeld

Die Parklandschaft Johannisberg ist attraktives Ausflugsziel sowie Ausgangspunkt für den innenstadtnahen Teutoburger Wald und die dort liegenden Erholungseinrichtungen.

Der Historische Park, das Zentrum der Parklandschaft Johannisberg, liegt stadtnah auf dem durch den Bielefelder Pass unterbrochenen Höhenrücken des Teutoburger Waldes, gegenüber der Sparrenburg. Über mehrere Jahrhunderte wurde der Johannisberg land- und viehwirtschaftlich genutzt. Die gärtnerische Gestaltung der Anhöhe begann im 18. Jahrhundert. Ein Oberst Freytag plante die ersten Parkanlagen am Südhang des Johannisberges, die den Bürgern als Beispiel für Landschaftsgestaltung dienen sollten. 1840 erwarb die Bielefelder Schützengesellschaft den Johannisberg und errichtete dort ein großes Schützenhaus – der Beginn der baulichen Entwicklung und der Nutzung des Johannisberges als Ausflugsziel. 1944 wurde das Schützenhaus jedoch bei einem Bombenangriff zerstört und nicht wieder aufgebaut. Auch die Parkanlage verfiel langsam.

Ab 2008 wurde der rund fünf Hektar große, im Dornröschenschlaf versunkene Park im Rahmen der Kampagne „StadtParkLandschaft“ nach den Plänen des Büros LandschaftsArchitektur Ehrig & Partner wieder hergestellt und damit zu neuem Leben erweckt.

Ehrwürdige Altbäume wurden freigestellt und wieder zur Geltung gebracht sowie Sichtbeziehungen zur Stadt und zur Sparrenburg wiederhergestellt. Auf den neuen Wegen lassen sich die Roteichenallee, mächtige Trauer-, Blut- und Rotbuchen und weitere Baumraritäten wie ein prächtiger Geschlitztblättriger Spitzahorn bewundern. In die weitläufigen artenreichen Parkwiesen wurden rund 600.000 Blumenzwiebeln zum Verwildern gesetzt. Massenhaft farbenfrohe Frühjahrsblüher überziehen den Johannisberg, beginnend Anfang Februar mit Krokussen, ab März dann mit Buschwindröschen, Blaustern, Weinbergstulpen und Maiglöckchen bis hin zu Dichternarzissen und Prärielilien im Juni.
Darüber hinaus findet man viele interessante historische Kleinarchitekturen: einen Quellfelsen mit Bachbett und Brücke, das alte Kassenhäuschen, die Grotte unter dem Musikpodium, Ehren- und Denkmale, den Winzerschen Garten mit Steinbogen und Tuffsteingrotte sowie Treppenanlagen, Naturstein- und Stützmauern. All diese Schätze gilt es zu entdecken.

Aufgrund seiner zentralen Lage und komfortabler Parkmöglichkeiten ist der Johannisberg ein idealer Ausgangspunkt für viele Ausflugsziele in der Umgebung. Diese können über gut ausgeschilderte Rundwege abseits von Straßen entdeckt werden. Der ebenfalls auf dem Johannisberg gelegene Kletterpark bietet Nervenkitzel für Aktive wie für Zuschauer.

In nur 500 Metern Entfernung liegt das Bauernhausmuseum an der Ochsenheide. In den historischen Gebäuden werden über das ganze Jahr interessante Veranstaltungen angeboten.
Der etwa 700 Meter entfernte Heimattierpark Olderdissen ist der größte eintrittsfreie Tierpark Deutschlands. Er zeigt rund 100, vor allem heimische Tierarten. Besondere Attraktionen sind die Braunbärenanlage mit Wasserfall, das große Wolfsgehege und die Marderscheune.
Den Botanischen Garten erreicht man in nur 15 Gehminuten. Hier können auf rund vier Hektar 2500 verschiedene Pflanzenarten entdeckt werden.
Ebenfalls kann man den denkmalgeschützten Johannisfriedhof mit jüdischem Friedhof, den Bürgerpark an der Rudolf-Oetker-Halle, die Altstadt sowie die Kunsthalle mit Skulpturenpark und die Sparrenburg mit Grünanlagen und Promenade vom Johannisberg aus gut zu Fuß erreichen. Wer es bequemer haben möchte, kann das Sparrenmobil nutzen, das von April bis Oktober an den Wochenenden im Stundentakt zwischen dem Heimattierpark Olderdissen und der Sparrenburg verkehrt.

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