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Landesgartenschaustadt Bad Lippspringe

Bad Lippspringe ist ein moderner Gesundheitsort und trägt als einziges Heilbad in ganz Nordrhein-Westfalen die Auszeichnungen „Staatlich anerkanntes Heilbad“ und „Heilklimatischer Kurort“ mit dem Zusatzprädikat „Premium Class“. Der Mix aus Gesundheit und Erholung zeichnet die Stadt aus. Im Jahr 2017 ist sie Ausrichterin der Landesgartenschau in Nordrhein-Westfalen. Unter dem Motto „Blumenpracht & Waldidylle“ präsentieren sich die innerstädtischen Parks in neuem Glanz mit farbenfrohem Blumenmeer, malerischer Wasser-Erlebniswelt und einer großen Spielwelt. Die Heilquellen lassen die Besucher Gesundheit erleben. Bei einem ausgedehnten Spaziergang durch Kaiser-Karls-Park und Waldpark kann man den Alltag hinter sich lassen. Das gut ausgebaute Rad- und Wanderwegenetz bietet Touren für jede Belastungsstufe. Auch Menschen mit Handicap können die teilweise komplett barrierefreien Wege in Angriff nehmen. Nach einem Tag voller Aktivitäten laden zwei Thermen zur Entspannung ein. Auch für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt, für jeden Geschmack ist ein nettes Restaurant im Ort zu finden.

Erstmalig urkundlich erwähnt wurde die Stadt Bad Lippspringe im Jahr 780 in den Reichsannalen Karls des Großen. An der Quelle der Lippe, des längsten Flusses in Nordrhein-Westfalen, fanden damals mehrere Reichsversammlungen statt. Mit der Entdeckung der Arminius-Quelle im Jahr 1832 startete der Kurbetrieb. Bad Lippspringe ist der einzige Ort in Nordrhein-Westfalen, der die Bezeichnungen Heilbad und Heilklimatischer Kurort führen darf.

Neben der besonderen Kulisse durch den Kurwald können sich die Besucher der LGS in Bad Lippspringe auf eine außergewöhnliche Interpretation der klassischen Zutaten einer Gartenschau freuen. Im Waldpark und im Arminiuspark warten wahre Blütenexplosionen auf die Gäste. Blumenschauen und Themengärten bleiben die zentrale Attraktion auf dem 33 Hektar großen Gelände der Landesgartenschau, das in zwei Bereiche aufgeteilt ist. Über eine Flaniermeile durch die Fußgängerzone sind diese beiden Parks miteinander verbunden.

Neben der Wald-Kulisse verfügt die Landesgartenschau 2017 über ein besonderes Alleinstellungsmerkmal. Im Waldpark gibt es elf Spielpunkte, die unter dem Motto „Die Welt der Elfen und Trolle“ stehen. Große Kletter- und Rutschenlandschaften, eine sechs Meter hohe Trollenburg und ein Sportplatz mit groben Holzstämmen zählen zu den Attraktionen der Spielwelt. Das Gartenschau-Gelände ist bewusst so konzipiert, dass es vor allem auch für Familien mit Kindern attraktiv ist. Die Planungen sind individuell auf das Gelände im Waldpark abgestimmt und in dieser Form einzigartig in Deutschland.

Große Nebelsprüher auf der Kurparkwiese im Arminiuspark unterstreichen die Spezialisierung des Kurortes auf die Behandlung von Allergien. Ein Gang durch die feinperligen Nebelwolken ist nicht nur für Menschen mit Atemwegsbeschwerden sehr angenehm. Im Park kann der interessierte Besucher auch auf dem rund sechs Kilometer langen Planetenweg wandeln. Entlang der Wanderstrecke ist ein maßstabsgerecht verkleinertes Modell des Sonnensystems dargestellt und macht so dessen Dimensionen auch für jüngere Besucher anschaulich.

Der etwa 2,5 Hektar große Jordanpark entstand 1894 als nördliche Erweiterung des Arminiusparks. Inmitten dieser von waldartigen Gehölzen bestimmten Anlage entspringt das Flüsschen Jordan. Dieser mündet nach nur einem Kilometer in die hier noch junge Lippe. Zwischen den beiden Parks können sich die Kinder auf einem Wasserspielplatz austoben.

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