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Gartenschaupark Rietberg

Der Gartenschaupark Rietberg umfasst ein Areal von rund 40 Hektar und ist ein Paradies für Blumenliebhaber und Familien, für Jung und Alt. Insbesondere die vielen Spiellandschaften und Mitmachelemente sind Besuchermagnete für Familien. Besonders beliebte Angebote sind der Hochseilklettergarten, der Wasserspielbereich mit Piratenschiff, Großspielmöglichkeiten wie beispielsweise Schach und Tischtennis, der Mehrgenerationen-Fitness-Parcours und die Parkbahn Rieti-Express. Ein besonders beliebter Ort im Park ist die einzige Freiluftorgel Europas nach historischem Vorbild. Nicht nur Schulklassen sind von der Technik der Orgel fasziniert, denn das gesamte Pfeifenwerk ist durch ein Glasgehäuse sichtbar.

Das Parkgelände gliedert sich in die thematischen Bereiche Lebendige Kulturgeschichte, Kultur trifft Natur und Neuer Park Rietberg-Neuenkirchen. Das Konzept für die Landesgartenschau 2008, aus welcher der heutige Gartenschaupark entwickelt wurde,  folgte zwei Grundsätzen: Zum einen sollte die Landschaft der oberen Ems mit ihrem parkartigen Charakter, der von der Ems und ihren Nebenbächen sowie von den Naturschutzgebieten geprägt ist, in die Landesgartenschau eingebettet werden. Zum anderen sollte die historische Altstadt Rietbergs mit ihrem vollständig erhaltenen mittelalterlichen Grundriss und ihren Fachwerkhäusern einbezogen werden. Die enge Verzahnung der historischen Altstadt mit der Landesgartenschau sowie neue Wegeverbindungen zwischen den Stadtteilen waren besondere Kennzeichen dieser Landesgartenschau.

Von der Innenstadt zieht sich der barocke Prozessionsweg bis zur Johanneskapelle, einem spätbarocken Kleinod aus dem Jahr 1748. Geschwungene Holzstege führen über Feuchtwiesen und durch eine naturnahe Kulturlandschaft. Ein besinnlich ruhiger Ort. An diesen Bereich schließen sich sowohl die historische Altstadt Rietberg als auch die familienfreundlichen und intensiv gestalteten Bereiche des Gartenschauparks an.

Die historische Altstadt Rietberg ist von einem Netz aus Stadtgräben umgeben, die im Rahmen der Landesgartenschau in Anlehnung an ihren historischen Verlauf wieder als durchgängige Fließgewässer ausgebildet und erlebbar wurden.
Entlang der Ems, dem Markengraben sowie dem West- und Südwall gelangt der Besucher auf schattigen Uferpromenaden in die Altstadt und findet hier das Bürgergärtchen und den Drostengarten sowie den neu angelegten Klostergarten. Im Klostergarten sind elf überlebensgroße Skulpturen von Wilfried Koch ausgestellt, die zusammen mit der naturnahen Landschaft am Ufer der Ems eine einzigartige Symbiose bilden.

Der an den historischen Stadtkern angrenzende „Bereich Mitte“ des Gartenschauparks ist mit seinen Wechselflorbeeten, Spielbereichen, Liegewiesen, Hochseilklettergarten und dem Obersee mit Strand ganz auf Familien mit Kindern ausgerichtet. Die Parkgastronomie ist über eine Brücke erreichbar. Ein ruhiger Rundweg führt um den mit Schilf bewachsenen Untersee. Ein 18 Meter hoher Aussichtturm am Rand des Obersees, barrierefrei, bietet einen weiten Blick über die Seenlandschaft und die angrenzende Kulturlandschaft Rietberger Emsniederung.

Den Neuen Park rahmt ein umlaufender Gehölzsaum aus überwiegend heimischen Gehölzen wie Stieleichen und Hainbuchen. An einigen Stellen ergänzen Exoten und Großsträucher das Bild und setzen farbige Akzente. Die Alleen werden von Wassergräben durchzogen. Durch sogenannte Landschaftsfenster kommuniziert der Park mit der Rietberger Kulturlandschaft. Ein Rundweg schlängelt sich durch den Park und verbindet die beiden großflächigen Staudenrabatten im Norden und Süden miteinander. Besonders zur Hauptblütezeit im Sommer sind die Staudenbeete und die Wasserspiele ein Highlight.

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